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Die Studie ist den Bereichen Reisen und Tourismus in 124 Ländern gewidmet. Die Wertung ist nicht etwa einer Werbebroschüre oder einer Marketingstrategie entnommen. Sie ist das Ergebnis einer seriösen, umfassenden, erstmalig durchgeführten und entsprechend hoch zu gewichtenden Studie welche das World Economic Forum mit der Agentur Booz Allen Hamilton erarbeitet und jetzt veröffentlicht hat. Gepunktet werden konnte in 52 Bewertungskriterien, gebündelt in 13 Hauptgebiete. Dazu gehörten die Themen Gesetzgebung, Umwelt, Sicherheit, Gesundheit und Hygiene, Infrastruktur von Tourismus, Boden- und Lufttransport, Preisnieveau, Personal, kulturelles Angebot.
Die kleine Schweiz darf auf 6 Orte oder Regionen mit dem Gütesiegel „Unseco-Weltkulturerbe verweisen (Das Benediktinerkloster St. Gallen; das Benediktinerkloster St. Johann in Müstair; die Altstadt von Bern: die drei Burgen von Bellinzona; die Alpenregion Jungfrau mit Eiger und Mönch, Aletschgletscher und Bietschhorn; der Monte San Giorgio) – dies ist eine hohe Anzahl in Bezug auf ihre Fläche.
Es gibt aber auch negative Punkte zu verzeichnen. Am meisten Handlungsbedarf zeigt sich beim Kriterium „Zuvorkommende Haltung gegenüber Touristen“, wo die Schweiz nur auf dem bedenklichen Platz 59 liegt. Im Klartext heißt dies: Wir könnten durchaus freundlicher werden.
Negativ vermerkt wird auch das hohe Preisniveau. Und zu denken geben könnte auch die Tatsache, dass beim Kriterium „Gesundheit und Hygiene“, Italien vor der Schweiz klassiert ist.
Das WEF-Ranking:
1. Schweiz
2. Österreich
3. Deutschland
4. Island
5. USA
6. Hongkong
7. Kanada
8. Singapour
9. Luxemburg
10. Grossbritannien
12. Frankreich
15. Spanien
33. Italien |